01.04.2026

MUHsletter #86: Zum MUHbiläum kommt der Frühling!

Guten Tag. Griasgod. Servus beinand.

Liebe MUH-Leserinnen und Leser,
liebe MUH-Interessierte,
servus,

Ostern steht vor der Tür, und bevor jetzt bald allenthalben die Frohe Botschaft verkündet wird, hätten wir noch schnell eine, die auch nicht so schlecht ist – und, das muss man dazusagen an diesem Datum: schon gar kein Aprilscherz! Etwas verspätet sind wir dran, aber nachdem der Frühling schon vorgeprescht war, ist sogar extra noch mal schnell Winter geworden – was es jetzt aber wegen uns gar nicht gebraucht hätte – auf dass die MUH 60 jetzt ihren großen Auftritt als Frühlingsbote haben kann.

Die Abonnentinnen, Abonnenten und Abonnent*innen müssten sie schon im Briefkasten haben – seit Mittwoch, 1. April steht sie jetzt auch „draußen im Handel“ bereit (und sowieso zum Bestellen unter www.muh.bayern/abo-und-einkaufen): unsere MUH 60. Ja, is denn scho wieder MUHbiläum? Aber hallihallo! Und das begehen wir recht ausführlich und, mit Verlaub, hemmungslos selbstreferenziell! – in unserem Frühlingsheft. Zur Feier unseres 60ers präsentieren wir die große MUH-Titelseiten-Kür und erlauben uns einen multiversellen deep dive in die MUH-Historie, mit Schlaglichtern, Meilensteinen, Artefakten und ziemlich viel Krimskrams aus 15 Jahren im Zeichen der Kuh.

UND darüber hinaus nehmen wir unser MUHbiläum zum Anlass und laden sehr herzlich ein zur Teilnahme an der ersten offiziellen MUH-Leser*innenumfrage der Neuzeit. Bitte schauen Sie doch bald mal vorbei auf https://survey.lamapoll.de/MUH_Leserumfrage_2026/de. Es dauert nur ein paar Minuten, uns tät’s sehr helfen – und für alle, die teilnehmen, gibt es 60 (ja, es sind genau 60! Kann das Zufall sein?) feine bis regelrecht spitzenmäßige Preise zu gewinnen. Klicken sie doch mal hinein, es daad uns gfrein.

Außerdem in dieser MUH ein ausführliches Feature über das Reaktorunglück von Tschernobyl vor 40 Jahren und wie es in vierlei Hinsicht auch Bayern betroffen und verändert hat, ein Blick auf die deutsche und bayerische Verkehrspolitik, die auch angesichts maroder Infrastruktur und „knapper Kassen“ immer weiter auf den Aus- und Neubau von Straßen setzt. Wir schauen auf die vom Landesverein für Heimatpflege einmal mehr gekürten „Abrisse des Jahres“, die den immer weiter fortschreitenden Verlust von historischer Baukultur in Bayern dokumentieren. Und wir portraitieren die große Oberpfälzer Dichterin und Erzählerin Margret Hölle. Dazu gibt’s wieder hochfeine Bildstrecken (diesmal: Maibäume und Thujen, mehra song ma ned). Und ganz besonders freut es uns, als Titelstar auf unserem Jubiläumsheft einen sehr lieben alten Bekannten begrüßen zu dürfen, den Maulwurf Grabowski. Sein Schöpfer, der Zeichner Luis Murschetz ist im Januar verstorben, wir widmen ihm einen sehr persönlichen Nachruf von „unserem“ MUH-Zeichner Boris Tomschiczek, und dann kam uns die Idee, wie schön und was für eine Ehre es wär, wenn der seit Generationen hochverehrte quasi Umweltbotschafter Grabowski unser Jubiläumsheft zieren würde. Der Diogenes Verlag in Zürich gab sehr freundlich die Genehmigung –vielen Dank, wir freuen uns sehr!

Einen Überblick über die wichtigsten Themen im Heft finden Sie wie immer am Ende dieses MUHsletters.

Jetzt wünschen wir allen erst einmal frohe Ostern – bis in Bälde.

Herzliche Grüße
Josef Winkler, MUH-Redakteur
& die MUHlerei

P.S.: Und wie gesagt – aber man kann es ja gar nicht oft genug sagen – schauen Sie doch bald mal bei der MUH-Leserumfrage vorbei: https://survey.lamapoll.de/MUH_Leserumfrage_2026/de.

MUH 60

Mit u.a. diesen Themen:

Is denn scho wieder MUHbiläum?
Zur Feier unseres 60ers präsentieren wir die große MUH-Titelseiten-Kür, eine amtliche MUH-Leser*innenumfrage und einen hemmunglos nostalgischen deep dive in die MUHistory, mit Schlaglichtern, Meilensteinen, Artefakten und ziemlich viel Krimskrams aus 15 Jahren im Zeichen der Kuh.

Der atomare Realitäts-Schock
Der Fallout des Super-GAU von Tschernobyl im April 1986 traf Bayern schwer und befeuerte auch im CSU-Atomland die lange fällige Debatte über die Gefahren der Atomkraft.

Straßenbauwahn mit Methode
Mobilitätswende hin, marode Infrastruktur her – die bayerische Verkehrspolitik setzt immer weiter auf den Neu- und Ausbau von Straßen.

Baam, Oida!
Antonia und Alexandra Feig haben Kirwabaam und Maibäume in Oberfranken und der Oberpfalz portraitiert.

Fanal der Rache
Der Giftanschlag der jüdischen Untergrundgruppe Nakam auf inhaftierte Nazi-Täter in Nürnberg im April 1946.

Des oide Glump
Täglich fällt in Bayern historische Baukultur dem Abbruchbagger zum Opfer. Ein hoffentlich aufrüttelnder Blick auf die „Abrisse des Jahres 2025“.

True Crime Thuja
Obwohl in vielerlei Hinsicht eine Plage, haben Thujenhecken weiter Konjunktur – ein Lokalkrimi in Tatort-Fotos von Katharina Sellin.

Mei Sprouch is mei Haus
Die große Oberpfälzer Mundartlyrikerin und Erzählerin Margret Hölle (1927-2023).

Außerdem im Heft:

Bairischprofessor Ludwig Zehetner gibt Selbstauskunft.
Alfons Schweiggert dichtet über die Liebe.
Die Naturbürschin findet Spatzen spitze.
Der Austrofred begeht den Vatertag.
Abschied von dem Karikaturisten und Kinderbuchautor Luis Murschetz und von dem Journalisten Franz Kotteder.
Der Regisseur Jonas Neumann über seinen Dokumentarfilm „Heute ist das gestern von morgen“.
Ein später Nachruf auf die Alma Hendlstube in Traunstein.
Mutter Erde zu Gast im Straubinger Dom.
Maria Schell als Maria Behringer.
… Und ein Vespa-Rennen!

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Silbermedaille